Der Nordosten

 

Der Nordosten Tanzanias umfasst die Pare- und Usambaraberge, den Mkomazi National Park und die Küstenregion bei Tanga und Pangani. Sobald man die Hauptstraße verlässt, ist man fast ausschließlich auf Staubpisten angewiesen. Auch hier empfiehlt es sich, einen Wagen mit Fahrer zu mieten. Eine Auswahl an Touren finden Sie bei den Safaris im Osten Tanzanias, wobei wir Ihnen gern Ihre persönliche Route ausarbeiten. 

 

 

 

Die Usambara-Berge

 

Schon zu Kolonialzeiten waren die Usambara-Berge aufgrund ihres angenehmen Höhenklimas als Sommerfrische beliebt. Während der deutschen Herrschaft zu Anfang des 19.Jahrhunderts wurden große Farmen und Plantagen sowie im südlichen Teil der Berge bei Amani ein Botanischer Garten angelegt. Trotz ihrer Attraktivität wurden die Usambara-Berge bis heute nicht für den Tourismus erschlossen. Es gibt nur wenige Unterkünfte, bezüglich vieler Aktivitäten ist Eigeninitiative gefordert. Man kann wunderbar wandern, Rad fahren und an einigen Stellen sogar Drachen fliegen. Wer sich für deutsche Missionsgeschichte interessiert, wird schnell fündig. Auch heute noch sind zahlreiche alte Missionsstationen der verschiedensten Kirchen in der Usambara-Region tätig.

 

Hauptort der Usambara-Berge und Ausgangspunkt für Ausflüge ist der kleine Marktflecken Lushoto, der zu deutschen Zeiten einmal „Wilhelmstal“ hieß. Eine durchgängige Asphaltstraße verbindet Lushoto mit Mombo an der Hauptstraße nach Moshi/Arusha bzw. Dar-es-Salaam/Tanga. Ein Besuch der Usambara-Berge lässt sich sehr gut als Abstecher bei einer Fahrt von Arusha nach Dar-es-Salaam bzw. auf dem Weg nach Zanzibar oder Pangani einbauen. Gerade in den letzten Jahren hat sich Lushoto zum Ausgangspunkt für Wanderungen in die westlichen Usambara-Berge entwickelt. Organisiert werden diese im Rahmen des Cultural Tourism Programme, das eine Art Basis-Tourismus ohne viel bürokratischen Aufwand fördert und Einheimische als Touristenführer beschäftigt. Es gibt ein Büro in Lushoto. Die Wanderungen können aber auch von den verschiedenen Lodges arrangiert werden. Auf diese Weise kann man je nach Lust und Laune eine Reihe von eintägigen und mehrtägigen Wanderungen unternehmen. Bei letzteren wird in einfachen lokalen Gästehäusern oder Missionsstationen übernachtet. Sehr beliebt ist z.B. der mehrtägige "Mtae Trek". Auf Wunsch stellen wir Ihnen gern ein entsprechendes Arrangement zusammen. Pro Tag müssen Sie dabei mit knapp 100 Euro pro Person rechnen. Dieser Betrag schließt einen ortskundigen Führer, volle Verpflegung sowie die Übernachtung in einem einfachen lokalen guesthouse oder in einer Missionsstation ein.

Dasselbe gilt auch für die östlichen Usambara-Berge, wo man Tageswanderungen durch das Amani Nature Reserve unternehmen kann, das sich über das Gebiet des ehemaligen Botanischen Gartens erstreckt. Allerdings gibt es in diesem Teil der Usambara-Berge als Stützpunkt nur das sehr einfache Sigi Resthouse.

Eine große Auswahl an Ausflügen finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

 

Unterkünfte in den Usambara-Bergen

 

 

Lawns Hotel

Ein Haus mit Traditon, das älteste Hotel in Lushoto. Eine Institution. Wurde inzwischen zum Teil renoviert und kann wieder halbwegs empfohlen werden. Hier herrscht speziell des Abends an der Bar eine besondere Atmosphäre.

Details und Preise siehe hier.

 

 

Irente View Cliff Lodge

Einfachere Lodge in einzigartiger Lage nahe Lushoto. Spektakuläre Panoramablicke in die Ebene. 

Details und Preise siehe hier.

 

 

Mambo View Point

Kleine Loge in großartiger Panorama-Lage am nördlichen Rand der Usambara-Berge. Sehr guter Stützpunkt, um mit Land & Leuten in Kontakt zu kommen.

Details und Preise siehe hier. In Verbindung mit Übernachtungen in Mambo View Point werden eine Vielzahl an Ausflügen, Wanderungen und Fahrradtouren angeboten. Informationen unter:

 

 

 

Mullers Mountain Lodge

Ältere Lodge in wunderschöner Lage auf etwa 1800m Höhe rund 14km von Lushoto entfernt. Ausgezeichneter Stützpunkt für Wanderungen aller Art. Gemütliches Ambiente.

Details und Preise siehe hier.

 

 

 

 

 

Der Mkomazi National Park

 

 

 

 

Der Mkomazi National Park, erst seit kurzem vom game reserve umgewandelt, erstreckt sich nordöstlich der Usambara-Berge entlang der Grenze nach Kenya gegenüber dem dortigen Tsavo National Park. Es gilt als eines der letzten Gebiete unberührter Wildnis und wird nur relativ selten von Touristen besucht. Hauptsächlich gibt es Impalas, Grant’s Gazellen, Zebras, Büffel, Elefanten und Giraffen zu sehen. Hier stehen nicht unbedingt die Tiere, sondern die großartigen Landschaften und die Einsamkeit im Vordergrund. Seit mehreren Jahren wird hier unter dem George Adamson Memorial Fund ein Nashorn- und Wildhundprojekt betrieben. Am besten lässt sich eine Tour zum Mkomazi National Park als Tagesausflug ab Moshi aus organisieren, oder man wählt den kleinen Ort Same als Standquartier, wo man im einfachen Elephant Motel übernachten kann. Es gibt aber auch ein kleines, sehr empfehlenswertes Zeltcamp in Mkomazi (s.u.), das Pirschfahrten und geführte Wanderungen im Nationalpark anbietet. Mehrere Touren, die den Mkomazi National Park einschließen, finden Sie im Kapitel Die Safaris im Osten Tanzanias.   

 

 

Unterkünfte im/nahe dem Mkomazi National Park

 

 

Babu's Camp

Das einzige permanente Zeltcamp in Mkomazi. Sehr klein, familiär und buschnah. Wunderschöne Lage, guter Service.

Details und Preise siehe hier.

  

 

Elephant Motel

Kleines, in die Jahre gekommenes Hotel nahe dem Ort Same. Sein einfach. 

Details und Preise siehe hier.

 

 

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