Der Serengeti National Park

 

 

Die Serengeti – unvergesslich durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“ von B.Grzimek – gehört zweifellos zu den größten und eindrucksvollsten Wildschutzgebieten unserer Erde. Hier werden die unendliche Weite Afrikas und die ungeheure Artenvielfalt der afrikanischen Tierwelt am besten dokumentiert. Im Gegensatz zu den baumlosen Ebenen der zentralen Serengeti besteht der Nordosten aus einem Baum bestandenen Hügelland, während der sogenannte westliche Korridor von der Flusslandschaft des Grumeti River geprägt ist. Sehr beeindruckend ist die jährliche Migration, bei der Millionen Tiere vom südlichen Gebiet um den Lake Ndutu herum in die nördlichen und westlichen Regionen der Serengeti bis hin zum Masai Mara Game Reserve wandern. Die meisten Tiere sieht man daher von Dezember bis März im südlichen Teil zwischen Lake Ndutu und Seronera sowie von Juli bis Oktober im nördlichen (Lobo Area) und westlichen Teil (Western Corridor). Wer die große Tierwanderung mitverfolgen möchte, erhält unter www.discoverafrica.com/herdtracker die aktuellen Standorte. 

Nichtsdestotrotz, die Serengeti hat zu allen Jahreszeiten ihre Reize, auch in der Regenzeit! Eine große Auswahl an Safaris zur Serengeti finden Sie unter Die Safaris im Norden Tanzanias.

Auf den Seiten der verschiedenen Regionen der Serengeti finden Sie die wichtigsten Unterkünfte in und nahe der Serengeti aufgelistet, unter anderem auch einige kleine und exklusive Zeltcamps, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten immer dort platziert werden, wo sich gerade die Tiere der migration aufhalten. Insbesondere in Zeiten der Hochsaison (Juli/August/Januar/Februar), wenn es schwierig wird, Platz in den Lodges zu bekommen, kann man auf diese Camps (z.B. Asilia Africa, Lemala Camps, Nomad Tanzania, Tanganyika Wilderness Camps und Firelight Expeditions) ausweichen. Bitte lassen Sie sich von uns entsprechende Angebote machen. Ballon-Safaris sind übrigens ganzjährig von den Lodges/Zeltcamps in der zentralen Serengeti sowie von Mitte Dezember bis Mitte März auch im Gebiet der südlichen Serengeti bei Ndutu möglich.

Weil es in den Nationalparks verboten ist, das Auto zu verlassen und Wanderungen zu unternehmen, haben sich am Rande der Serengeti mehrere Zeltcamps etabliert, die solche Aktivitäten außerhalb des Nationalparks anbieten. Eine beliebte Gegend dafür ist das Gebiet von Loliondo, das sich im Nordosten an die Serengeti anschließt. Dort gibt es die Nduara Loliondo Camps, wo neben geführten Wanderungen auch kulturelle Begegnungen mit den umliegenden Maasai-Gemeinschaften im Vordergrund stehen. Außerdem sind so genannte walking safaris auch bei bestimmten Camps in der nordwestlichen Serengeti nahe dem Mara River und im Gebiet von Ndutu auf der Seite der Ngorongoro Conservation Area (NCAA) möglich. 

Den Serengeti National Park selbst unterteilen wir in fünf Gebiete, nämlich das Zentrum mit Seronera, den Moru Kopjes und Ikoma (knapp außerhalb des Nationalparks), den Norden mit Lobo und Bologonja, den Nordwesten mit der Gegend am Mara River, den Westen mit der Gegend am Grumeti River und den außerhalb des Nationalparks gelegenen Grumeti Reserves und den Süden mit der Gegend von Ndutu.

Die Gegend von Ndutu mit den drei Seen Lake Ndutu, Lake Masek und Lake Lagarja spielt eine wichtige Rolle, weil sich dort nämlich normalerweise von Anfang Januar bis Mitte März die großen Tierherden der Migration aufhalten und im Februar ihre Jungen zur Welt bringen. Allerdings wird diese Gegend von der Grenze zwischen der Serengeti im Westen und der Ngorongoro Conservation Area (NCAA) im Osten zerteilt, und es sich daher sehr wichtig zu wissen, auf welcher Seite man übernachten möchte. Wenn man auf der einen Seite wohnt und eine Pirschfahrt auf der anderen Seite machen will, kostet dies nämlich doppelte Parkgebühren, weil beide Organisationen ihre eigenen Gebühren erheben. Während die Serengeti zu den Tanzania National Parks (TANAPA) gehört, ist die Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA) ein eigenständiges Unternehmen. Weil die großen Tierherden der Migration im Januar und Februar hauptsächlich auf dem Gebiet der NCAA anzutreffen sind, raten wir, eher dort zu übernachten. Aber wie gesagt, dies sind lediglich Erfahrungswerte, und es gibt leider keine Garantie. 

 

   

 

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